Nordchina

Reiseführer Shanxi Province

山西省 · 5 Städte · 76 Orte

Jinci Temple — illustration

Jinci Temple, Taiyuan · AI illustration for China Trip

Städte und Gebiete in Shanxi

Pingyao — illustration

Pingyao

19 Orte

In der Stadt Pingyao sind noch 3797 traditionelle Hofhäuser (Siheyuan) erhalten, die meisten davon werden noch bewohnt. Die gut erhaltene alte Stadtmauer und die Menschen, die in den alten Wohnhäusern leben, machen diesen Ort zu einer lebendigen Altstadt.

Überblick

Provinz Shanxi

Individualreisen:

Südroute: Auf den Spuren alter Kulturstädte

Taiyuan→Qixian→Pingyao→Lingshi→Hongtong→Hukou

Nordroute: Pilgerreise zu buddhistischen Bergen

Taiyuan→Wutai-Berg→Hängekloster am Hengshan→Yungang-Grotten

Selbstfahrer-Reisen:

Zwischen hohen Mauern und Höfen unterwegs

Taiyuan→Yuci→Qiao-Familienanwesen→Altstadt von Pingyao→Wang-Familienanwesen→Taiyuan

Das Wesen Shanxis erleben

Peking→Datong→Yungang-Grotten→Hängekloster am Hengshan→Wutai-Berg→Holzpagode von Yingxian→Taiyuan→Jinci-Tempel→Altstadt von Pingyao→Qiao-Familienanwesen

Orte in Shanxi

jinci-temple — illustration

Jinci Temple

Taiyuan · 2–4 Stunden

Der Jinci-Tempel (晋祠) wurde in der Nördlichen Wei-Dynastie gegründet und war einst der Ahnentempel von Ji Yu (姬虞), dem Gründerfürsten des Staates Jin. Nach mehreren Umbauten und Erweiterungen ist er zu einer Sehenswürdigkeit geworden, in der Naturlandschaft und historische Kulturgüter miteinander verwoben sind. Im Schatten dichter Bäume schlängeln sich klare Quellen durch Tempelhallen und Pavillons, was Besucher immer wieder begeistert. Der Jinci-Tempel birgt drei Stätten, die man unbedingt gesehen haben sollte; sie werden als „Drei Wunder von Jinci“ (晋祠三绝) bezeichnet. Erstens die Zypressen der Zhou und die Schnurbäume der Tang (周柏唐槐), die in der Nördlichen Zhou-Dynastie gepflanzt wurden. Vor über 900 Jahren lobte Ouyang Xiu (欧阳修) sie mit den Worten: „Der Ort ist von Geist erfüllt, die Pflanzen erhalten reichlich Feuchtigkeit, und die alten Zypressen tragen den Dunst der Ferne.“ Bis heute sind sie kraftvoll und aufrecht. Zweitens die farbigen Plastiken der Song-Dynastie in der Halle der Heiligen Mutter (圣母殿). Die Halle ist prächtig und das Hauptgebäude des Jinci-Tempels. Im Inneren stehen 43 farbige Skulpturen, natürlich in ihrer Haltung und kunstvoll gearbeitet, ein Meisterwerk der chinesischen Bildhauerkunst. Drittens die Nanlao-Quelle (难老泉), die Hauptquelle des Jin-Flusses (晋水), die unablässig fließt, Tag und Nacht. Außerdem steht im Jinci-Tempel die Stele mit der „Inschrift und dem Vorwort zum Jinci“ (《晋祠之铭并序》), die Kaiser Taizong der Tang-Dynastie, Li Shimin (李世民), eigenhändig verfasst hat. Sie ist eine besonders kostbare, berühmte Stele.

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Pingyao Ancient City Wall

Pingyao · 2–4 Stunden

Die Stadtmauer von Pingyao ist eine der wenigen vollständig erhaltenen antiken Kreisstadtmauern Chinas. Die früheste Stampflehm-Befestigung soll der Feldherr Yin Jifu zur Zeit der Westlichen Zhou-Dynastie errichtet haben. In der Hongwu-Ära der Ming-Dynastie wurde die Anlage auf den alten Grundmauern zur heutigen Mauer aus Ziegeln und Stein erweitert. Der Grundriss der gesamten Stadt ähnelt einer Schildkröte, weshalb es heißt: „Die Schildkröte spielt im Wasser, Berg und Wasser grüßen die Sonne.“ Daher wird Pingyao auch „Schildkrötenstadt“ genannt. Die Altstadt hat sechs Stadttore, jedes mit eigener Symbolik: Das Südtor ist der Kopf der Schildkröte und blickt zum Zhongdu-Fluss. Außerhalb der Stadt standen einst zwei Brunnen, die wie die Augen der Schildkröte wirken. Das Nordtor ist der Schwanz und der tiefste Punkt der Stadt, durch den alles Wasser aus der Stadt abfließt. Im Osten und Westen stehen je vier Stadttore mit vorgelagerten Schutzmauern, die einander gegenüberliegen und wie die ausgestreckten Krallen einer Schildkröte wirken. Nur das äußere Tor der Schutzmauer am Unteren Osttor öffnet sich geradeaus nach Osten. Einer Legende nach fürchteten die Erbauer, die Schildkröte könnte davonkriechen, und streckten ihr linkes Bein gerade aus, um es an der Lutai-Pagode des außerhalb der Stadt gelegenen Cixiang-Tempels festzubinden. Auf der Stadtmauer sollen es angeblich 3000 Zinnen und 72 kleine Wehrtürme geben. Sie symbolisieren die 3000 Schüler und 72 Weisen des Konfuzius und verleihen dieser lebhaften Handelsstadt einen Hauch literarischer Kultur.

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