# Mogao Caves (莫高窟)

Dunhuang, Gansu Province · Nordwesten, China · Bewertung im Reiseführer: 5/5
Canonical: https://cnatrip.com/de/places/mogao-caves
Language: de

## Wichtige Fakten

- **Eintritt:** Hauptsaison: Vollticket ¥238 (8 Höhlen ¥180 + Digitalfilm ¥48 + Shuttle-Bus ¥10); Kinoticket ¥50 (enthält den Digitalfilm „Tausend Jahre Mogao“ und den Kuppelfilm „Traumpalast des Buddha“) Nebensaison: Vollticket ¥140 (12 Höhlen ¥90 + Digitalfilm ¥40 + Shuttle-Bus ¥10); Apsara-Sonderroute ¥140 (Besuch der thematischen Apsara-Route und digitales virtuelles Erlebnis); Kinoticket ¥40 (enthält „Tausend Jahre Mogao“ und „Traumpalast des Buddha“)
- **Öffnungszeiten:** 7:50–16:00 Uhr (April–November), 8:50–15:00 Uhr (Dezember–März)
- **Zeitbedarf:** Mehr als 3 Stunden
- **Anreise:** Mit dem Taxi aus der Stadt oder mit Bus Nr. 12 direkt bis zum Gelände
- **Geeignet für:** Geschichte & Kultur, Tempel

## Über Mogao Caves

Die Mogao-Grotten liegen 25 km südöstlich der Stadt Dunhuang am Südhang des Mingsha-Berges (Singsand-Berg) und bilden Chinas größte Höhlenanlage. Am berühmtesten sind die Wandmalereien: Skulpturen und Malereien entstanden von der Früheren Qin- bis zur Sui- und Tang-Zeit und gelten als Juwel der chinesischen Kunst. Im Jahr 1900 entdeckte der Daoist Wang Yuanlu die Bibliotheksgrotte (Cangjing-Höhle), in der knapp 60.000 historische Objekte verwahrt waren, darunter buddhistische Sutren in verschiedenen Schriften, Geschichtswerke, Briefe, literarische Werke und Dokumente aus dem gesellschaftlichen Leben. Sie ist eine Schatzkammer für die Erforschung der chinesischen Geschichte vom 4. bis zum 11. Jahrhundert. Leider wurden in den Wirren der späten Qing- und frühen Republikzeit viele Schätze von Ausländern entwendet; heute befindet sich weniger als ein Drittel des bei der Entdeckung vorhandenen Bestands in China. Es gibt heute 492 Höhlen mit 2415 farbigen Skulpturen und 45.000 m² Wandmalereien. Der Neunstöckige Turm (Jiuceng Lou) ist das Wahrzeichen der Mogao-Grotten. Darin steht eine 34 m hohe Buddha-Statue aus der Tang-Zeit mit Steinkern und Lehmmantel, die zusammen mit einer weiteren, 26 m hohen Buddha-Statue als „Nord- und Süd-Großbuddha“ bekannt ist.

## Tipps aus dem Reiseführer

- 1. Museum: Das Mogao-Museum für Kulturgüter liegt den Höhlen gegenüber und zeigt zahlreiche Originalmodelle sowie nachgebaute Höhlen im originalen Größenverhältnis. Da in den echten Höhlen kein künstliches Licht verwendet werden darf, wirken die Nachbildungen im Museum eindrucksvoller. Der Museumsbesuch gehört daher unbedingt zu einer Besichtigung der Mogao-Grotten.
- 2. Hinweise zum Besuch: In den Höhlen ist nur Licht mit Taschenlampe erlaubt. Fotografieren ist nicht gestattet, Taschen sind nicht erlaubt, und das Berühren von Wandmalereien und Skulpturen ist verboten. Vor dem Haupttor gibt es eine Gepäckaufbewahrung, außerdem können Taschenlampen ausgeliehen werden.
- 3. Vorbereitung: Wer sich nicht auskennt, sollte vor dem Besuch der Höhlen einen Einführungsband zu den Mogao-Grotten lesen. Sonst fällt es schwer, die Feinheiten der Wandmalereien zu verstehen.
- 4. Beste Besuchszeit: Am besten kommt man am frühen Morgen, da die Besucherzahl begrenzt ist und das Morgenlicht günstiger ist. Der gesamte Rundgang dauert etwa 4 Stunden.

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Quelle: China Self-Guided Travel 2025 (《中国自助游》, Tianjin Science & Technology Press, Aug 2024), p. 753. Preise, Öffnungszeiten und Verkehrsangaben entsprechen der Ausgabe von August 2024 und können sich geändert haben. Bestätige sie vor der Reise immer beim jeweiligen Ort.
Site: China Trip (https://cnatrip.com) — independent China travel guide in 13 languages.