# Heaven Lake (Tianchi) (天池)

Changbai Mountain, Jilin Province · Nordosten, China · Bewertung im Reiseführer: 5/5
Canonical: https://cnatrip.com/de/places/heaven-lake-tianchi
Language: de

## Wichtige Fakten

- **Eintritt:** Im Eintritt des Westbezirks und des Nordbezirks enthalten
- **Zeitbedarf:** 2–3 Stunden
- **Anreise:** Auf den Hauptgipfel des Tianchi gelangt man auf zwei Wegen: mit Schneefahrzeugen vom Sammelpunkt am Halbberg oder zu Fuß vom Heifeng-Pass aus.
- **Geeignet für:** Fotografie, Natur

## Über Heaven Lake (Tianchi)

Der Tianchi, der „Himmelssee“, ist ein heiliges Gewässer, das die Menschen seit jeher in seinen Bann zieht. Er ist nicht nur prachtvoll, sondern auch geheimnisvoll. Als größter Kratersee Chinas entstand er durch einen Vulkanausbruch. Wer den Changbai-Berg besucht und den Tianchi nicht gesehen hat, wird das wohl ein Leben lang bereuen. Oft liegt Nebel über dem See, und man fühlt sich wie im Reich der Unsterblichen. Das klare, stille Wasser scheint aus einer Welt jenseits der menschlichen zu stammen, was seinen besonderen Zauber noch verstärkt. Das rasch wechselnde Wetter am Changbai lässt den Tianchi mal sichtbar, mal verborgen erscheinen und verleiht ihm einen verlockenden, märchenhaften Reiz. Selbst im Winter, wenn der gefrorene, weiße See hoch im Gebirge liegt, ist man überwältigt von seiner Reinheit.
Als Wahrzeichen des Changbai-Bergs ist der September die beste Reisezeit für den Tianchi. Im Herbst zeigt er seine Schönheit am eindrucksvollsten.

## Tipps aus dem Reiseführer

- 1. Nebel: Hier liegt oft Nebel, und es gibt häufig starke Regenschauer und Hagel. Man bekommt den Tianchi deshalb nicht zu jeder Zeit in seiner ganzen Pracht zu sehen.
- 2. Beste Zeit für den Tianchi: 11:00–13:00 Uhr.
- 3. Rutschgefahr: Vom Parkplatz am Baitou-Gipfel sind es nur wenige Dutzend Meter bis zum Gipfel, von dem aus man den See betrachten und fotografieren kann. Man kann auch zum Ufer hinabsteigen und das Wasser berühren; Hin- und Rückweg dauern etwa 1,5 Stunden. Der Weg hinunter zum See ist sehr rutschig, der Rückweg noch beschwerlicher. Gut überlegen!
- 4. Tianchi von der Nordseite: Der Tianchi ist nur etwa ein Drittel des Jahres zu sehen. Wer vom Nordhang aus auf dem Tianwen-Gipfel den Tianchi sehen möchte, kann einen einfachen Trick anwenden: Erkennt man vom Fuß des Berges aus die drei kleinen Häuschen der Wetterstation auf dem Tianwen-Gipfel, ist der See sichtbar; wenn nicht, dann nicht. So vermeidet man, für ¥80 auf den Tianwen-Gipfel zu fahren und dort keinen See zu sehen, was äußerst ärgerlich wäre.
- 5. Tianchi von der Westseite: Auf chinesischem Gebiet ist die Westseite der Ort, von dem aus man den Tianchi am besten sehen kann, doch bis ans Ufer kommt man dort nicht. Der Bergbus fährt bis an den Fuß des Berges; um den See zu überblicken, muss man von dort 1365 Stufen hinaufsteigen. Dann eröffnet sich der weiteste Blick auf den See. Am Tianchi der Westseite steht der Grenzstein zwischen China und Nordkorea. Man sollte die Grenze besser nicht überschreiten.
- 6. Seeungeheuer: Am Tianchi soll ein Seeungeheuer leben, und über seine Existenz wird seit jeher gestritten. Neuere Untersuchungen von Fotos und Videos der angeblichen Ungeheuer legen jedoch nahe, dass es sich sehr wahrscheinlich um einen großen Meeresfisch handelt, den Mondfisch, der durch einen Tunnel in den See gelangt ist. Seine Verhaltensweisen, etwa das Herumwirbeln und Springen, entsprechen den Beschreibungen des Ungeheuers, weshalb er dafür gehalten wurde.

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Quelle: China Self-Guided Travel 2025 (《中国自助游》, Tianjin Science & Technology Press, Aug 2024), p. 2228. Preise, Öffnungszeiten und Verkehrsangaben entsprechen der Ausgabe von August 2024 und können sich geändert haben. Bestätige sie vor der Reise immer beim jeweiligen Ort.
Site: China Trip (https://cnatrip.com) — independent China travel guide in 13 languages.